Monatsbericht

19. Oktober 2008 Rüdiger

Nach langer langer Zeit melde ich mich nun mal wieder zurück und zwar mit meinem ersten Monatsbericht, den ich hier gerne zeigen möchte.

Ich denke, dass man damit zunächst genug zu tun hat. In der kommenden Woche werde ich noch mehr über SMV, Jahrbuch und Fußball erzählen. Die Punkte, die ich mir vorgenommen habe und in die ich in der nächsten Woche etwas Klarheit bringen möchte…

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Monatsbericht aus Palästina

In dem folgenden Bericht möchte ich euch allen einen kleinen Einblick in den ersten Monat meines
Freiwilligendienstes hier in Palästina geben.

Verschiedene Eindrücke möchte ich gerne weiter geben und da ich in einem Monatsbericht leider
nicht über jeden Tag des Monats vollkommen ausführlich berichten kann, werde ich mich auf die
interessantesten Erfahrungen beschränken.

Nachdem alle Freiwilligen der Nahostgruppe der Weltweiten Initiative gemeinsam am 28.08.2008
in Frankfurt ins Flugzeug stiegen, gab es kaum Probleme. Ein Problem, das jedoch doch
angesprochen werden sollte, ist das Tobias, der seinen Freiwilligendienst im SOS- Kinderdorf in
Bethlehem verbringen wird, am Zollübergang doch genauer befragt wurde.

Tobias wurde in einen abgelegenen Raum gebracht und von sechs Israelis sehr genau befragt und
das immer wieder, doch nach ungefähr dreißig Minuten stieß er dann, zwar etwas blass, aber sehr
erleichtert doch wieder zu uns.

Er wurde vor allem über Reiseort gefragt, vielleicht ahnten die israelischen Zollbeamten doch dass
er keinen Urlaub nach Jerusalem machen würde, sondern einen 12-monatigen Freiwilligeneinsatz in
Palästina.

Die nächsten Tage waren relativ ruhig, wir versuchte1n uns in die Umgebung einzuleben und uns
auch die Gegend etwas näher anzuschauen, also Bethlehem, Jerusalem und später auch Ramallah,
die inoffizielle Hauptstadt Palästinas.

Man merkt sicherlich in den arabischen Städten und Umgebungen eine sehr von uns differenzierte
Mentalität, auf die ich noch einige Male eingehen möchte und die in den folgenden Erfahrungen
hoffentlich deutlich wird.

Wenn man durch die Straßen läuft, wird man alle zehn Meter von einem Taxi angehupt, man könnte
geradezu denken, die Taxifahrer wären sauer auf uns, weil wir ihnen im Weg stehen würden oder
weil sie uns hier nicht haben möchten. Es betrifft aber voll und ganz das Gegenteil: sie wollen uns
nur anbieten, mehr oder weniger preiswert mit dem Taxi eine Strecke zurückzulegen. Innerhalb
Bethlehems zahlt man hierfür zwischen 10 und 20 NIS, was umgerechnet zwischen zwei und fünf
Euro ist, also wirklich nicht teuer.

Eine andere Fortbewegungsmöglichkeit ist der Bus, bei diesem ist speziell, dass es überhaupt keine
Buszeiten gibt, man stellt sich einfach an die Straße und wartet. Kommt dann endlich nach zwei
Minuten oder nach einer halben Stunde der erwünschte Bus, hält man seine Hand raus, wo auch
immer man steht und bringt somit den Busfahrer zum Anhalten.

Doch möchte ich in diesem Zusammenhang auch auf die sogenannten Checkpoints zu sprechen
kommen. Sehr häufig wurden hier Checkpoints von den Israelis aufgebaut, an welchen die
Palästinenser sehr gründlich kontrolliert werden.

Wenn man also beispielsweise mit einem Bus über einen Checkpoint fährt. Fährt der Bus rechts ran
und die Palästinenser steigen alle aus. Lediglich ältere Leute und Kinder dürfen sitzen bleiben.
Außerdem auch Europäer, aber ich halte es für etwas respektlos sich somit über die Palästinenser zu
stellen.
Sobald die Palästinenser ausgestiegen sind, stellen sie sich in einer Reihe auf und geben den
israelischen Soldaten, die schwer bewaffnet sind, ihren Ausweis und steigen wieder in den Bus.
Nun kann es von wenigen bis vielen Minuten dauern, bis die Ausweise kontrolliert wurden oder bis
die Israelis wieder Lust haben die Ausweise zurück zu geben. Aber sie geben die Ausweise auch
nicht einzeln, sondern unsortiert dem Busfahrer zurück, der sie dann verteilen darf.

Die Palästinenser durchleben ihren Tag die meiste Zeit dennoch sehr ruhig, sehr langsam und sie
lassen sich bei allem sehr viel Zeit. Durch beispielsweise vieles Hupen auf den Straßen kommt uns
das zwar im ersten Moment sehr stressig vor, sobald es jedoch zum Essen geht, bemerkt man das
erste Mal echten Stress.

Da flippen sie vollkommen aus, dann herrscht die pure Hektik. Speziell im Fastenmonat der
Moslems – dem Ramadan, welcher im September ist. Hier essen die Moslems nur vor dem
Sonnenaufgang und nach dem Sonnenuntergang und sobald das ” Fastenbrechen” beginnt, ist der
Teufel los.

Eine andere kleine Erfahrung möchte ich nun schildern.
Man denkt häufig, in Palästina gäbe es zu wenig Regeln. Beispielsweise interessiert sich absolut
niemand für Geschwindigkeitsbegrenzungen oder Regeln wie “rechts vor links” im
Straßenverkehr.

Als wir jedoch mit dem Servicetaxi (einem Achtsitzer) von Bethlehem nach Ramallah wollten,
wurden uns inoffizielle Regeln sehr deutlich gemacht. Wir hielten ein Servicetaxi schon in
Bethlehem an und machten dem Fahrer klar, er solle uns zu Servicetaxistation fahren, weil wir uns
dort mit dem Rest trafen.

Als wir dann an der genannten Station ankamen, an der ca. 200 Taxis stehen, erzählten wir unserem
Taxifahrer dann wir würden nach Ramallah wollen. So sagte dieser prompt, ich fahre euch. Jedoch
waren damit all seine Kollegen überhaupt nicht zufrieden.
Denn es gibt wohl ein inoffizielles Gesetz, dass wenn wir zur Station gefahren werden, fährt uns ein
anderer Taxifahrer, der schon länger auf Kunden wartet, weiter. Folglich hatten wir in wenigen
Sekunden um die 30 wütende Araber um das Taxi herum, die wie wild auf unseren Taxifahrer
einschrien. Ein sehr unangenehmes Gefühl, für mich persönlich, weil ich vorne neben dem Fahrer
saß, mit offenem Fenster.
Mit unserem noch sehr schwachen arabisch meinten wir zu verstehen, dass unser Taxifahrer auch
die Lüge brachte, wir hätten ihn von Talitha Kumi angerufen und ihn bestellt. In einem solchen Fall
hätte er uns nach Ramallah fahren dürfen.
Im Endeffekt hat sich die Sache halb geklärt und halb fuhr der Taxifahrer einfach los.
Als Fazit kann ich sagen, dass mich eine solche Situation schon sehr geschockt, aber auch

beeindruckt hat. Außerdem hatte ich auch überhaupt kein gutes Gefühl dabei, von 30 wütenden
Arabern umringt zu sein, auch wenn deren Aggression sich absolut nicht gegen uns richtete und wir
deshalb auch nicht gefährdet waren.
Eines anderen Tages hatten wir die Absicht, uns alle in Talitha zu treffen um einige Visums -
Angelegenheiten zu klären. Wir wunderten uns schon als zur vereinbarten Zeit weder die beiden
Freiwilligen aus Bethlehem noch die drei Freiwilligen aus Jerusalem da waren. Zwar ist es normal,
dass man in der Umgebung hier generell zehn bis fünfzehn Minuten zu spät kommt, aber für unsere
“Deutschen” war das doch noch eher untypisch.
Als erstes trafen die Bethlehemer ein, die die folgende Geschichte zu erzählen hatten.
Sie fuhren wie immer mit dem Taxi die Strecke, die nach Talitha die schnellste Strecke ist. An einer
Kreuzung jedoch war ein Tumult zu sehen, der größer als normal schien. Die eigentliche Strecke
war durch unglaublich viele Leute versperrt und von weitem sah man Feuer und man hörte auch
Schüsse, weiterhin sah man Militär. Der Taxifahrer schrie andauernd aus dem Taxi “shu? shu?”(was
ist los, was ist los?) Doch er bekam keine Antwort, schlug einen anderen Weg ein und fuhr die
beiden sicher nach Talitha.
Die Beiden waren natürlich ziemlich geschockt, in den nächsten Tagen bekamen wir dann mit, was
los war.
Die Israelis hatten einigen Häusern der besagten Straße seit über einer Woche das Wasser abgestellt.
An diesem Tag zündeten die Palästinenser Reifen an, woraufhin einige Schüsse mit
Gummigeschossen fielen.
Für uns alle war dies ein großer Akt. Jedoch bekamen wir dann mit, dass man sich über eine solche
Situation keine Sorgen machen bräuchte und das dies häufiger passieren würde.
Ein weiterer Eindruck, der eigentlich für sich sprechen sollte. Alle Freiwilligen hatten über zwei
Wochen einen Intensiv-Arabisch-Kurs. Die Lehrerin ist eine ungefähr 60- jährige Palästinenserin,
die in Bethlehem lebt. Am 11. September kamen wir zufällig auch auf den Terroranschlag in den
USA vom 11. September 2001 zu sprechen. Wie es so kam, fragte uns unsere Lehrerin, ob wir auch
der Meinung wären, dass die Araber diesen Anschlag verübt haben.
Wir erklärten ihr, dass es unseres Wissen erwiesen wäre, dass der Anschlag arabischen Menschen
zugrunde liege. Sofort meinten unsere Lehrerin und auch ihr Mann, der soeben hinzugestoßen war,
dass “die Juden” diesen Anschlag verübt hätten.
Wir waren allesamt sehr erstaunt über diese Meinung und fragten sogleich wie sie denn auf eine
solche Idee kämen. Daraufhin entgegneten sie uns, dass in den “Towers” zum Zeitpunkt der Tat
keine jüdischen Menschen anwesend gewesen seien. Woher sie dies nun wüssten, war unsere
sofortige Frage, denn in Deutschland kam ein solcher Tatverdacht unseres Wissens nie ans Licht. Ja,
aus den Zeitungen und aus dem Fernsehen hätte sie eine solche Verdächtigung entnommen.
Hierbei muss sicherlich auch gesagt werden, dass es nicht nur eine Ver3mutung der Beiden war,
sondern dass sie uns diese Art und Weise der Verdächtigung mit einer erschreckenden Überzeugung
erläutert haben.
Wie man mit einer solchen Situation umgeht ist meiner Ansicht nach enorm schwierig, aber
dennoch sind wir recht gut aus der Angelegenheit raus gekommen.

Wir versuchten den Beiden nämlich in Folge dessen darzulegen, dass unserer Meinung nach sowohl
wir als auch sie von den Medien beeinflusst worden seien und sich so unsere Meinung bilden
würde. Diesen Ansatz haben sie verstanden und auch angenommen und erzählten uns zumindest sie
seien derselben Meinung
Interessant und gleichzeitig erschreckend an dieser Geschichte finde ich sowohl die tatsächliche
Manipulation der Medien, als auch den Ausdruck “die Juden”.
Zunächst zu der Manipulation der Medien.
Niemals wäre es in Deutschland möglich nach einer solchen Katastrophe sofort jüdische Menschen
verantwortlich zu machen, damit würde nämlich die nächste Katastrophe folgen. Nämlich das
erneute Aufkommen der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands und den damit
verbundenen “Judenhass”.
Weiterhin finde ich es auch erwähnenswert, wie einseitig Informationen übermittelt werden. Ich war
zum Zeitpunkt des Terroranschlages in den USA noch sehr jung und habe mich auch nicht
vollkommen informiert, aber generell sollte man sich wohl, wenn möglich stets mehrere Medien
anschauen, auch aus verschiedenen Ländern, denn ansonsten kann man sich gegen Vorurteile wohl
kaum noch wehren.
Zu dem Begriff “die Juden” möchte ich folgendes noch loswerden.
Eine Pauschalisierung wie sie beispielsweise in Palästina stattfindet finde ich bedauerlich. Denn die
vorhandene Abneigung der Palästinenser gegenüber Israelis ist für mich in einer bestimmten Art
und Weise nachvollziehbar, jedoch die Abneigung gegenüber Juden im Allgemeinen dagegen ganz
und gar nicht.
Ich möchte hiermit keine Taten der Palästinenser rechtfertigen, aber wenn man sich die Besatzung
und die menschliche, politische und ländliche Unterdrückung in vorm einer Mauer vor Augen führt,
hilft dies vielleicht trotzdem Gedanken der Palästinenser zumindest etwas zu verstehen.
Zu meine4r Arbeit als Freiwilliger habe ich nun bisher noch nicht allzu viele Worte verloren. Damit
möchte ich um ausführlich zu berichten auch noch etwas warten.
Aber ich kann auch jetzt schon sagen, dass es sehr gut läuft.
Der Unterricht ist sehr spannend, als Freiwilliger ist man zur Unterstützung der Deutschlehrer im
Unterricht und bereitet somit teilweise auch gemeinsam den Unterricht mit den Lehrern vor.
Vor allen Dingen in Deutsch werde ich eingesetzt, jedoch gibt es auch Klassen, welche manche
anderen Fächer auch in Deutsch unterrichtet bekommen, so bin ich beispielsweise
auch zum Teil im Mathematikunterricht dabei.
Die Hausaufgabenbetreuung im Internat, natürlich auch vor allem bei Deutschhausaufgaben, aber
auch in Englisch ist interessant, aber zum Teil auch sehr anstrengend.

Das Patenschaftsprogramm, mit dem sich die Freiwilligen beschäftigen, hat vor einigen Wochen
begonnen und ist schon sehr aufwendig. Es sollen die Kinder bei dem Schreiben an ihre Paten in
Deutschland und England unterstützt werden und es muss darüber hinaus einiges organisatorisches
erledigt werden. Es müssen beispielsweise Fotos der Schülerinnen und Schüler gemacht werden, es
müssen Adressen auf Briefen hinzugefügt werden und Briefe müssen überprüft werden.
Eine in Abschnitten sehr zeitintensive Arbeit, aber sie macht Spaß.
Ein weiterer großer Punkt ist die Betreuung des Gästehauses: Führungen werden durchgeführt,
Konferenzräume hergerichtet, zum Teil auch an den Konferenzen teilgenommen und die Küche
wird unterstützt
Außerdem habe ich versucht mich etwas in die Schülerverwaltung an der Schule hier einzubringen.
Diese ist definitiv nicht mit einer Schülerverwaltung in Deutschland zu vergleichen, aber es ist
schon bemerkenswert, dass es eine Schülerverwaltung gibt.
Sie ist inzwischen schon gewählt und die erste große Aufgabe ist die Überarbeitung der Satzung.
Dabei möchte ich den Schülern gerne helfen und versuche mich folglich einzubinden
Ansonsten möchte ich gerne einige Projekte mit ihnen gemeinsam durchführen, wie eine Art “send
a rose” wie man es aus Konstanz kennt. Außerdem hoffentlich auch ein Sportturnier..
Weiterhin werde ich wohl in das Jahrbuch stark eingebunden werden- möglicherweise vergleichbar
mit einer Chronik.
Eine Anekdote zum Thema Unterricht möchte ich an dieser Stelle noch mitteilen.
Neben der Hilfe direkt im Unterricht, habe ich auch die Aufgabe einen Schüler aus der 10. Klasse
einmal wöchentlich Einzelunterricht zu geben.
Er hat bis zur 5. Klasse in Deutschland gelebt und ist somit ein Muttersprachler, seine Eltern sind
jedoch beide Palästinenser und so kam er nach der 5. Klasse nach Palästina.
Was ich aber eigentlich mitteilen möchte sind seine Aussagen zum Leben und zur Schule, denn er
kennt schließlich beide Seiten sehr gut.
Ihm gefiel es in Deutschland seiner Aussage nach sehr gut, aber ihm gefällt es erstaunlicher Weise
trotz der Besatzung in Palästina besser. Das obwohl er in Jerusalem wohnt und täglich über den
Checkpoint zur Schule muss. Einerseits sagt er, dass die Schule in Palästina lockerer ist, was
natürlich für einen Schüler sehr wichtig ist. Aber er hält das Schulsystem auch für effektiver, er
meinte, dass er mehr lerne, weil es ihm mehr Spaß machen würde. Außerdem sagte er mir, dass es
schließlich seine echte Heimat sei und er sich auch deswegen verpflichtet fühlen würde in Palästina
zu leben.
Obwohl ich nun schon fast mit meinem ersten Monatsbericht fertig war, möchte ich doch noch eine
Geschichte von mir erzählen.
Nachdem ich durch Bethlehem gelaufen bin, wollte ich nach einiger Zeit mit dem Bus zurück nach
Talitha Kumi fahren. Also habe ich auf einer Mauer auf den Bus gewartet. Nach wenigen Minuten
kam ein Araber zu mir und sprach mich schlichtweg an. Woher ich kommen würde und was ich in
Palästina machen würde. Wahrheitsgetreu antwortete ich ihm, dass ich ein Freiwilliger sei, der aus
Deutschland komme. Nach kurzem Smalltalk fragte mich der Einheimische dann, ob ich ihm helfen
könnte nach Deutschland zu kommen. Ich fragte ihn, wie er sich das vorstelle, ich habe auch kein
Geld und nicht die Möglichkeit. Doch er meinte meine Familie würde doch sicher in Deutschland
leben. Kurz und gut – mit einigen Notlügen zog ich mich aus der Affäre und glücklicherweise
wurde er dann angerufen und mein Bus kam
Ich kann jedoch sagen, dass es für mich sehr unangenehm war und ich Schwierigkeiten hatte den
Mann abzuwimmeln und es fiel mir nicht leicht dem Mann klar zu machen, dass ich ihm leider
nicht helfen kann.
Ich habe also schon einiges in der ersten Zeit erlebt und werde sicherlich auch noch auf viele
Erlebnisse treffen.
Wie versprochen werde ich spätestens beim nächsten Bericht auch Fotos mitschicken, damit ihr alle
einen Eindruck bekommt, wie es hier aussieht. Ich denke, dass man hierdurch einen Eindruck
bekommt, der unvergleichbar ist und für mich mit Worten schwer zu beschreiben ist.

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Artikel im Südkurier

6. September 2008 Rüdiger

Diese Woche ist im Südkurier, genauer im Konstanzer Teil noch ein Artikel über mich und mein Freiwilligendienst erschienen.

Ich finde ihn alles in allem ok, jedoch wird in einigen Passagen übertrieben bzw. werde ich nicht ganz korrekt wiedergegeben.

Beispielsweise besuchen zwar Christen und Muslime die Schule Talitha Kumi, jedoch keine Israelis im Sinne von jüdischen Israelis.

Was ich genauer denke, könnt ihr mich gerne fragen…

Hier gibt es noch einen Link zu dem Artikel im Internet:

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Die erste Woche

6. September 2008 Rüdiger

So inzwischen bin ich nun seit mehr als einer Woche in Palästina.

Erlebt habe ich daher natürlich auch schon einiges:

Wir waren letzen Mittwoch in Ramallah, einer doch noch arabischeren Stadt als Bethlehem.

Ansonsten ist der Sprachkurs sehr anstrengend, denn die täglichen vier Stunden sind absolut nicht ohne.Im Projekt selbst arbeite ich bisher lediglich im Gästehaus und als Hausaufgabenbetreuer. Nächste Woche geht es dann auch mit dem Unterricht los. Das Patenschaftsprogramm sollte demnächst auch losgehen, nur fehlt uns da bisher etwas der Überblick.

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Eingewöhnung in die israelisch-arabische Welt

1. September 2008 Rüdiger

Inzwischen bin ich nun immerhin 4 Tage hier in Palästina und habe auch schon einiges erlebt. Die ersten Tage hatten wir ein sogenanntes On-arrival-Training.

Dort wurde uns viel in Bethlehem und Jerusalem gezeigt-Freunde, Projekt und Sehensürdigkeiten.

Das “echte Leben”, so wie ich es das nächste Jahr über erleben werde, fängt nun ab morgen an. Ich werde direkt im Projekt mitarbeiten und die nächsten 2 Wochen haben wir einen sehr intensiven Sprachkurs, der 4 Stunden täglich dauert. Hoffentlich geht danach das arabisch etwas einfacher, denn zur Zeit ist es schon noch sehr mühsam sich auszudrücken, insofern es kein englisch ist.

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich auch einige Bilder auf die Seite hinzufügen, die einen kleinen aber feinen Eindruck von Israel und vor allem Palästina geben sollen.

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Ankunft

29. August 2008 Rüdiger

Hallo zusammen,

nach vielen vielen Stunden bin ich in Talitha angekommen.

Am Donnerstag um 11.38 Uhr bin ich Konstanz mit dem Zug losgefahren in Richtung Frankfurt.

Mein Zug hatte im Endeffekt leider sehr viel Verspätung.Dementsprechend wurde es dann mit dem Flug doch noch einmal knapp…

Dennoch hat alles funktioniert, über Prag nach Tel aviv. In Tel aviv wurden wir mit einem Taxi abgeholt und nach Talitha gebracht- Ankunftszeit 7 Uhr Ortszeit und 6 Uhr deutscher Zeit

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Abfahrt und Abflug in Richtung Palästina

28. August 2008 Rüdiger

Heute geht es los. Alles ist gepackt, ich werde um halbelf die Wohnung verlassen und mit Koffer zum Bahnhof in Konstanz aufbrechen. Mein Zug fährt um 11:38 Uhr ab Konstanz nach Offenburg. Dort habe ich eine halbe Stunde Aufenthalt, um 14:30 Uhr geht’s weiter nach Frankfurt zum Flughafen, dort bin ich dann um kurz nach vier.

Wie es wirklich lief, wie es dort ist usw. gibt’s in nächster Zeit hier auf diesen Seiten…

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Vorbereitungen für Palästina

26. August 2008 Rüdiger

Am Donnerstag fliege ich. Deshalb gibt’s jetzt die letzten Vorbereitungen. Einen neuen Reisepass habe ich z.B, der wäre sonst im Mai abgelaufen, da bin ich aber noch dort. Einen passenden Koffer und so Zeugs habe ich gekauft.

Abends treffe ich mich grad nochmal mit allen möglichen Leuten. Der Führerschein ist grad praktisch, mit Auto geht einiges doch schneller und einfacher.

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Layout, Design und Theme auf www.henss.eu

25. August 2008 Ute

Das Layout hier auf der Domain, war ja bisher wie im Artikel Rüdigers erste Neuigkeit gezeigt. Das aktuelle Design gibt es aus zwei Hauptgründen:

  • Rüdiger wird vorerst vor allem über sein Jahr in Palästina schreiben und nicht über Badminton
  • Rüdiger wollte jetzt ein echtes Blog, um leicht und einfach Inhalte und Bilder veröffentlichen zu können

Anforderung war daher zunächst eine Optik, die weniger auf Badminton bezogen ist. Das bisherige Layout hatte außerdem eine oben quer liegende Navigation, prima für kleinere Seiten, mit wenigen Navigationspunkten, aber denkbar ungeeignet für ein Blog.

Farblich sollte sich nicht soviel ändern, deshalb herrschen weiterhin zarte Grün- und Grautöne. Um den Bezug zu Palästina zu bieten, wollte Rüdiger ein passendes Bild im Kopfbereich. Aus der Auswahl dreier Bilder, sollte ich das optimale wählen. Ich habe ein bisschen rumprobiert, fand jedoch, dass keines der Bilder einzeln diesen Bezug gut herstellt. Deshalb habe ich die drei Bilder miteinander verbunden und so bearbeitet, dass je nach Bildschirmauflösung mehr oder weniger davon zu sehen ist.

Insbesondere für die Besucher, die nicht alle drei Bilder zu sehen bekommen und für diejenigen, die einfach wissen wollen, wie die Originalbilder ausssahen, gibt’s hier alle drei Bilder in nahezu unbearbeiteter Form.

Das Theme habe ich passend zum Webseitenlayout, wie bei allen von miradlo erstellten Blogs, auf Basis des leeren Themes von texto.de erstellt.

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Führerscheinprüfung bestanden…

21. August 2008 Rüdiger

…seit heute habe ich den Führerschein. So ziemlich im letzten Moment vor der Abreise nach Palästina, war schon knapp, aber es hat gereicht…

Gleich anschließend bin ich das erste Mal so richtig ohne Fahrschulauto gefahren, klappte recht gut.

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Blogstart oder Rüdigers erste Neuigkeit

21. August 2008 Ute

Ab sofort ist der gesamte Webauftritt mit neuem Design online. Das bisher nur mal als Start geführte Blog, war ja noch ohne eine Software wie jetzt WordPress. Da ging es erstmal um’s Ausprobieren und sehen, wie es läuft.

Nächste Woche startet Rüdigers Jahr in Palästina und er hat den guten Vorsatz dann regelmäßig zu schreiben und auch immer mal Bilder zu veröffentlichen. Deshalb gibt’s jetzt ein echtes WordPress-Blog mit allem was so dazu gehört.

Tja und wie ihr schon richtig vermutet, nein  Rüdigers erste Neuigkeit ist nicht von Rüdiger, sondern von mir, auch gleichzeitig als Test, ob alles soweit passt.

Bisher sahen diese Seiten etwa so aus wie im Bild.

Das neue Layout seht ihr ja selbst. Die für dieses Design genutzten Bilder stelle ich in einem weiteren Beitrag vor.

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